Gotha Gelenkwagen 303
VerschrottetStraßenbahnen aus Gotha
Vogntyp Auswählen: Beiwagenen, Gelenkwagenen, Güterwagenen, Offen Güterwagenen und Triebwagenen.
Gelenkwagenen aus Gotha
Fahrzeugnummer Auswählen: 201, 202, 206, 207, 209, 211, 212, 215, 216, 301, 302, 303, 306 und 316.
Die Geschichte der Straßenbahn
Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha
In Betrieb
: Geliefert als Gotha Gelenkwagen 303, Hersteller Tatra, Typ KT4D, Länge 18.20 m, Gewicht 22.0 t, Motorleistung 160 kW.

12:36
Doku Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha - Teil 1 (2020)Eine hervorragende Dokumentation über die Gothaer Straßenbahn und die Thüringer Waldbahn. Die Dokumentation war sehr gut strukturiert, ansprechend und informativ, zumal die Gothaer Straßenbahn sowohl vom Fahrbetrieb als auch von den Strecken her spannend ist. Auch die Qualität der Dokumentation war hervorragend. Daumen hoch, bleibt gesund und LG Beni.
Die Straßenbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel in Thüringens fünftgrößter Stadt und verbindet sie über die Thüringer Waldbahn mit dem Thüringer Wald. In dieser Dokumentation erfahren Sie mehr über das Streckennetz und seine über 100-jährige Geschichte. Wir wünschen Ihnen viel Spaß. Bereits im Jahr 1800 gab es Überlegungen, eine Pferdebahn zu errichten. Diese Pläne fanden jedoch keine Unterstützung, sodass der Stadtrat erst 1893 beschloss, eine elektrische Straßenbahn zu bauen. Die Strecke führt vom Hauptbahnhof zur Wahl – der heutigen Straße. Die Gothaer Straßenbahn ist 127 Kilometer lang und von Anfang an elektrisch. Nach dem Verkauf der Straßenbahn an die Index ITC AG im Jahr 1897, die heute zu RWE gehört, gab es umfangreiche Pläne, das Streckennetz zu einer Eisenbahnlinie über Landstraßen auszubauen. Von den sechs in Betracht gezogenen Strecken wurde letztendlich nur die heutige Linie 4 gebaut. Bad Tölz wurde 1812 erschlossen. Der Betriebshof an der Waltershäuser Straße wurde eröffnet und ist noch heute in Betrieb. Zwei Jahre später begann der Bau der Strecke über Waltershausen nach Tabarz. Aufgrund des Ersten Weltkriegs und seiner Folgen ruhten die Bauarbeiten jedoch zwischen 1915 und 1928 und wurden erst 1929 fertiggestellt.
Ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg wurde der Verkehr zwischen 9:45 und 9:47 Uhr geregelt, dann verstaatlicht und den kommunalen Betrieben unterstellt. 1954 erhielt die Straßenbahn neue Fahrzeuge von der Gothaer Waggonfabrik, dem einzigen Straßenbahnhersteller der DDR. Daher ist dieser Güterwagen bis heute vielen ein Begriff. 1971 wurde die Innenstadtlinie in Waltershausen eröffnet. Nachdem die Gothaer Straßenbahnproduktion 1967 zugunsten des Imports von Tatra-Straßenbahnen aus der Tschechoslowakei eingestellt wurde, erhielt Gotha seinen ersten KTV-Triebwagen, der eine Kriegsbeute war. Einige davon waren 1981 noch im Einsatz. Interessanterweise fand zwischen 1982 und 1988 Güterverkehr auf den Überlandstrecken statt. Nach der Wiedervereinigung wurde das staatliche Unternehmen in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, die von den Gemeinden entlang der Strecke betrieben wurde. Um den Fuhrpark zu modernisieren, wurden in den folgenden Jahren gebrauchte Züge eingesetzt. Die sechs Züge aus Mannheim wurden in den 1990er Jahren eingeführt und die Strecken schrittweise modernisiert. Gleichzeitig war es notwendig, die Anbindung der Stadt zu verbessern. Daher wurden 62 sechsachsige Bogestra-Züge für die Linie 1 vom Hauptbahnhof nach Sunthausen angeschafft. Dies ermöglichte auch direktes Wenden am Gleisdreieck in Waltershausen. Bis auf ein Exemplar sind diese Fahrzeuge heute jedoch nicht mehr im Einsatz. Im Jahr 2002 wurde die Linie 1 ab 2000 bis zur neuen Endstation am Klinikum verlängert – die erste und letzte Erweiterung dieser Strecke.
Fahrzeugtechnisch umfasst der Fuhrpark drei erhaltene Originaleinheiten: Wagen 3, 4 und 6. Zusätzlich wurden Anfang der 2000er Jahre die Wagen 3, 107, 117 und 319 vom Kohlekraftwerk Herforder Straße übernommen. Die Wagen 207, 308 und Traut 11 verfügen noch über Gaspedalsteuerungen. Auch die Fahrzeuge vom Typ Tett 1617 verfügen über Gaspedalsteuerungen an beiden Seitentüren, da sie auf der Linie 6 eingesetzt werden, die an den Kinos am Gleisdreieck endet.
2012 wurden die ersten Niederflurfahrzeuge, Bottas 4 g/t Achten, aus Mannheim übernommen. Drei davon sind noch heute im Einsatz und stellen die einzigen Niederflureinheiten im Fuhrpark dar. Als Ersatz für die direkt nach Quote gelieferten Tatra wurden 2009/10 zudem sechs B4-Modelle aus dem Basler Straßenbahnnetz eingesetzt, die bis heute im Einsatz sind. Neben den geplanten Fahrzeugen markieren einige erhaltene historische Straßenbahnlinien den Beginn der fortlaufenden Geschichte dieses Netzes. So verkehrt beispielsweise die Linie 71 RB 20 im Zweistundentakt von Dresden über Leipzig, Frankfurt nach Wiesbaden mit den 2007 notierten Haltestellen.
Betrachten wir nun die Linie 2, die bis zur Roten Straße führt und bis dahin die gleiche Strecke wie die Linien 1 und 4 nutzt. Sie verkehrt montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr alle 20 Minuten, danach bis 22 Uhr, und fährt am Wochenende ganztägig etwa alle 30 Minuten. Die Fahrzeit für die drei Kilometer lange Strecke beträgt etwa 12 Minuten. Kurz nach Verlassen des Hauptbahnhofs passiert sie die Bahnhofstraße bis zur gleichen Haltestelle. Westlich davon erstreckt sich der über 500 Jahre alte, 37 Hektar große Cutter Castle Park, der zur nächsten Station, der Orangerie, führt. Das Wahrzeichen, das dem Hotel seinen Namen gibt, wurde 1700 erbaut und soll künftig das Deutsche Orangeriemuseum beherbergen. Hier befindet sich auch das im 17. Jahrhundert erbaute Schloss Friedenstein, das als Tor zur Innenstadt dient.Von Regionalzugverband - .Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha
In Betrieb
: Umgebaut zu Gotha Gelenkwagen 303, Hersteller Kiepe/Talbot, Typ KT4D-MOD 8 Gotha.

12:36
Doku Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha - Teil 1 (2020)Eine hervorragende Dokumentation über die Gothaer Straßenbahn und die Thüringer Waldbahn. Die Dokumentation war sehr gut strukturiert, ansprechend und informativ, zumal die Gothaer Straßenbahn sowohl vom Fahrbetrieb als auch von den Strecken her spannend ist. Auch die Qualität der Dokumentation war hervorragend. Daumen hoch, bleibt gesund und LG Beni.
Die Straßenbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel in Thüringens fünftgrößter Stadt und verbindet sie über die Thüringer Waldbahn mit dem Thüringer Wald. In dieser Dokumentation erfahren Sie mehr über das Streckennetz und seine über 100-jährige Geschichte. Wir wünschen Ihnen viel Spaß. Bereits im Jahr 1800 gab es Überlegungen, eine Pferdebahn zu errichten. Diese Pläne fanden jedoch keine Unterstützung, sodass der Stadtrat erst 1893 beschloss, eine elektrische Straßenbahn zu bauen. Die Strecke führt vom Hauptbahnhof zur Wahl – der heutigen Straße. Die Gothaer Straßenbahn ist 127 Kilometer lang und von Anfang an elektrisch. Nach dem Verkauf der Straßenbahn an die Index ITC AG im Jahr 1897, die heute zu RWE gehört, gab es umfangreiche Pläne, das Streckennetz zu einer Eisenbahnlinie über Landstraßen auszubauen. Von den sechs in Betracht gezogenen Strecken wurde letztendlich nur die heutige Linie 4 gebaut. Bad Tölz wurde 1812 erschlossen. Der Betriebshof an der Waltershäuser Straße wurde eröffnet und ist noch heute in Betrieb. Zwei Jahre später begann der Bau der Strecke über Waltershausen nach Tabarz. Aufgrund des Ersten Weltkriegs und seiner Folgen ruhten die Bauarbeiten jedoch zwischen 1915 und 1928 und wurden erst 1929 fertiggestellt.
Ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg wurde der Verkehr zwischen 9:45 und 9:47 Uhr geregelt, dann verstaatlicht und den kommunalen Betrieben unterstellt. 1954 erhielt die Straßenbahn neue Fahrzeuge von der Gothaer Waggonfabrik, dem einzigen Straßenbahnhersteller der DDR. Daher ist dieser Güterwagen bis heute vielen ein Begriff. 1971 wurde die Innenstadtlinie in Waltershausen eröffnet. Nachdem die Gothaer Straßenbahnproduktion 1967 zugunsten des Imports von Tatra-Straßenbahnen aus der Tschechoslowakei eingestellt wurde, erhielt Gotha seinen ersten KTV-Triebwagen, der eine Kriegsbeute war. Einige davon waren 1981 noch im Einsatz. Interessanterweise fand zwischen 1982 und 1988 Güterverkehr auf den Überlandstrecken statt. Nach der Wiedervereinigung wurde das staatliche Unternehmen in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, die von den Gemeinden entlang der Strecke betrieben wurde. Um den Fuhrpark zu modernisieren, wurden in den folgenden Jahren gebrauchte Züge eingesetzt. Die sechs Züge aus Mannheim wurden in den 1990er Jahren eingeführt und die Strecken schrittweise modernisiert. Gleichzeitig war es notwendig, die Anbindung der Stadt zu verbessern. Daher wurden 62 sechsachsige Bogestra-Züge für die Linie 1 vom Hauptbahnhof nach Sunthausen angeschafft. Dies ermöglichte auch direktes Wenden am Gleisdreieck in Waltershausen. Bis auf ein Exemplar sind diese Fahrzeuge heute jedoch nicht mehr im Einsatz. Im Jahr 2002 wurde die Linie 1 ab 2000 bis zur neuen Endstation am Klinikum verlängert – die erste und letzte Erweiterung dieser Strecke.
Fahrzeugtechnisch umfasst der Fuhrpark drei erhaltene Originaleinheiten: Wagen 3, 4 und 6. Zusätzlich wurden Anfang der 2000er Jahre die Wagen 3, 107, 117 und 319 vom Kohlekraftwerk Herforder Straße übernommen. Die Wagen 207, 308 und Traut 11 verfügen noch über Gaspedalsteuerungen. Auch die Fahrzeuge vom Typ Tett 1617 verfügen über Gaspedalsteuerungen an beiden Seitentüren, da sie auf der Linie 6 eingesetzt werden, die an den Kinos am Gleisdreieck endet.
2012 wurden die ersten Niederflurfahrzeuge, Bottas 4 g/t Achten, aus Mannheim übernommen. Drei davon sind noch heute im Einsatz und stellen die einzigen Niederflureinheiten im Fuhrpark dar. Als Ersatz für die direkt nach Quote gelieferten Tatra wurden 2009/10 zudem sechs B4-Modelle aus dem Basler Straßenbahnnetz eingesetzt, die bis heute im Einsatz sind. Neben den geplanten Fahrzeugen markieren einige erhaltene historische Straßenbahnlinien den Beginn der fortlaufenden Geschichte dieses Netzes. So verkehrt beispielsweise die Linie 71 RB 20 im Zweistundentakt von Dresden über Leipzig, Frankfurt nach Wiesbaden mit den 2007 notierten Haltestellen.
Betrachten wir nun die Linie 2, die bis zur Roten Straße führt und bis dahin die gleiche Strecke wie die Linien 1 und 4 nutzt. Sie verkehrt montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr alle 20 Minuten, danach bis 22 Uhr, und fährt am Wochenende ganztägig etwa alle 30 Minuten. Die Fahrzeit für die drei Kilometer lange Strecke beträgt etwa 12 Minuten. Kurz nach Verlassen des Hauptbahnhofs passiert sie die Bahnhofstraße bis zur gleichen Haltestelle. Westlich davon erstreckt sich der über 500 Jahre alte, 37 Hektar große Cutter Castle Park, der zur nächsten Station, der Orangerie, führt. Das Wahrzeichen, das dem Hotel seinen Namen gibt, wurde 1700 erbaut und soll künftig das Deutsche Orangeriemuseum beherbergen. Hier befindet sich auch das im 17. Jahrhundert erbaute Schloss Friedenstein, das als Tor zur Innenstadt dient.Von Regionalzugverband - .
7:09
Sieben Minuten Wintergenuss auf der Thüringer Waldbahn (2018)Pünktlich zum Ferienbeginn der Winterferien, gab es im Thüringer Wald eine Ladung Schnee für die Kinder. Grund genug um die Thüringer Wald- und Straßenbahn Gotha einmal zu besuchen.Von Straßen Bahn unterwegs mit dem Schienenonkel - .
5:41
Straßenbahn in Gotha und die Thüringer Waldbahn (2021)Heute gibt es wieder ein neues Video und zwar dieses mal von der Strassenbahn in Gotha und der Thüringer Waldbahn.Von Spiegelwagen - .
Postkarte: Gotha Regionallinie 4 Thüringerwaldbahn mit Gelenkwagen 303nah Friedrichroda (1999-2003)ober: KT4D 303 (Baujahr 1981)
bei Wahlwinkel am 24.05.1999
unten: KT4D Traktion 310-312 (Baujahr 1990)
Kurve Friedrichroda vor Haltestelle am 03.05.2003
www.waldbahn-gotha.deVon Henrik Boye, Kirchberger, Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha - - .
9:34
Gotha Straßenbahn Stadtlinie (2018)Die Gothaer Straßenbahn gehört mit zu den kleinsten Deutschen Straßenbahnetrieben. Noch immer beherrschen Tatrawagen vom Typ KT4D das Bild des Betriebs. Ihr Ersatz könnte demnächst durch gebrauchte Wagen aus der Schweiz erfolgen.
Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war der Streckenabschnitt zum Hauptbahnhof wegen Sanierungsarbeiten außer Betrieb.Von worldtradesurfer - - .Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha
In Betrieb
: Verschrottet.
