STRAßENBAHNREISEN

Dresden CarGoTram: Volkswagenwerke Logistik-zentrum - Volkswagenwerke Gläserne Manufaktur

Eingestellt

Stadt: Dresden (Deutschland).
Gesamtstreckenlänge: 5,1 km.

Spurweite: 1450 mm.
Eröffnet: .
Stillgelegt: .
Wiedereröffnet: .
Stillgelegt: .

Linien in Dresden

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Güterzugstrecken in Dresden

Dresden CarGoTram: Volkswagenwerke Logistik-zentrum - Volkswagenwerke Gläserne Manufaktur
Eingestellt

Haltestellen

Volkswagenwerke Logistik-zentrumVolkswagenwerke Gläserne Manufaktur.

Dresden CarGoTram: Volkswagenwerke Logistik-zentrum - Volkswagenwerke Gläserne Manufaktur Linienkarte

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Fotos und Videos der Dresden CarGoTram: Volkswagenwerke Logistik-zentrum - Volkswagenwerke Gläserne Manufaktur

Straßenbahn Dresden Cargotram (2013)
7:37
Straßenbahn Dresden Cargotram (2013)Die Rolle der Eisenbahnromantik bei der Einführung der Cargotram in Dresden. Unser nächster Halt ist Dresden, die Heimat der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen. Die dort produzierten Luxusautos erhalten ihre Teile nicht per Lkw, sondern per Straßenbahn. Dies ist die neue Güterstraßenbahn von VW im Firmendesign, die seit März 2001 in Dresden unterwegs ist. Sie soll die neu errichtete Gläserne Autofabrik von Volkswagen mit Material versorgen. Derzeit sind zwei der fünfteiligen Zweirichtungs-Güterstraßenbahnen im Einsatz. Die von der Schalker Eisenhütte Maschinenfabrik GmbH in Gelsenkirchen gebaute Straßenbahn unterscheidet sich konzeptionell vom typischen Dresdner Stadtbahnmodell. Mit 59,4 Metern ist sie fast doppelt so lang, was besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert. An bestimmten Kreuzungen ist es ratsam, aufmerksam zu bleiben und gegebenenfalls dem Fahrplanzug zu folgen, um eine komplette Kreuzungssperrung zu vermeiden. Dresden hat viele Ampeln, die unvorhersehbar wechseln oder privaten Fahrzeugen Vorfahrt gewähren, was die Straßenbahn auf die Probe stellt. Besonders die blaue Straßenbahn ist davon betroffen, die täglich durch das Herz der Dresdner Altstadt fährt. Der Stadtverkehr ist chaotisch, kalt und abweisend, doch die beiden Straßenbahnen sind eigentlich Kollegen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe betreiben die Straßenbahn im Auftrag von Volkswagen im Rahmen eines 15-Jahres-Vertrags. Nach nur 20 Minuten Fahrt kommt die Gläserne Manufaktur in Sicht. Hinter 27.500 Quadratmetern schallisolierter Fenster werden Autos der Oberklasse montiert. Insgesamt wurden 186 Millionen Euro in diesen gläsernen Baugiganten investiert. Verglichen damit erscheint der Preis für eine komplette Güterstraßenbahn fast absurd. Ein Zug kostet 1,75 Millionen Euro. Mit dem Bau der Produktionsstätte in Innenstadtnähe wurde auch außerhalb Dresdens ein neues Logistiksystem aufgebaut. Ein Warenverteilzentrum wurde eingerichtet, von dem aus Autoteile per Bahn direkt zur Gläsernen Manufaktur transportiert werden und so eine direkte Anbindung an das Dresdner Straßenbahnnetz entsteht. Dies war tatsächlich ein zentrales Argument für den Standort der Gläsernen Manufaktur in der Kommunalpolitik: Okay, wenn die Zustellung mit einer umweltfreundlichen Straßenbahn erfolgt, die zudem kostengünstiger ist, weil sie nur einen statt drei Fahrer benötigt, voll integriert ist, keine Störungen verursacht und das Gleisnetz besser nutzt, dann ist das eine optimale Lösung, von der alle profitieren – ganz zu schweigen von der Werbung und Aufmerksamkeit, die sie erregt. Ein kurzer Blick zurück: Am 14. November 2000 war es soweit. In einer Schneeregennacht mit spiegelglatter Fahrbahn wurde die erste CarGoTram per Schwerlasttransport nach Dresden gebracht. Es war harte Arbeit für Mensch und Maschine. Der unbeladene Transportzug wiegt 90 Tonnen. Auch eine technische Herausforderung galt es zu meistern. Da in Deutschland üblicherweise Schienen mit einer Spurweite von 1.435 mm verwendet werden, stellt Dresden eine Ausnahme dar. Neben Schmalspurbahnen folgen in Deutschland nur Dresden und Leipzig nicht diesem Standard. Die Dresdener Spurweite ist 15 mm breiter. Diese zusätzlichen 15 mm befinden sich auf einem Standardgleis, was erhebliche Verkeilungen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für die Lkw erfordert hätte, was zu Mehrkosten geführt hätte. Unsere Herausforderung bestand darin, Fahrzeuge mit der Dresdner Spurweite zu finden. Wir mussten mehrere Tage lang telefonieren, aber dann hatten wir sie. Woher stammen sie? Sie kommen aus Eisenhüttenstadt. Eine weitere Besonderheit ist der Obusbahnhof, den es schon seit mehreren Jahrzehnten gibt. Getreu dem Motto „Aus Alt mach Neu“ verfügt dieser vollmotorisierte Obusbahnhof über einen Allradantrieb aus Tatra-Schrottfahrzeugen. Diese Obusse wurden generalüberholt und mit einer Primärfederung ausgestattet. Außerdem ersetzten wir die Gleichstrommotoren durch Asynchronmaschinen von VEM und erhielten so einen modernen Drehstromantrieb. Dadurch konnten wir die Kosten deutlich senken. Unser Standort ist das Güterverteilzentrum Dresden-Friedrichstadt am Stadtrand von Dresden, wo die Schnellecke Group, ein Zulieferunternehmen, die Lagerung und Verladung der CarGoTram übernommen hat. Einziger Wermutstropfen: Das Zentrum verfügt noch nicht über einen Gleisanschluss der DB. Dieser soll aber voraussichtlich Ende Juli fertiggestellt sein. Bis dahin werden Autoteile noch per Lkw zum Warenverteilzentrum transportiert. Von dort fährt die CarGoTram im 40-Minuten-Takt zur Produktionsstätte und ist rund um die Uhr im Einsatz. Aufgrund ihres Aussehens wird die Bahn übrigens auch „Blaues Wunder“ genannt, ähnlich wie die berühmte Dresdner Brücke. Das passt gut, denn die Bahn ist, wie das historische Dresden, mittlerweile zu einer Attraktion geworden. Gütertransporte mit der Straßenbahn sind für uns allerdings nichts Neues, sondern haben bei uns eine lange Tradition.Von Sebastian Lehmann - .
DVB-Imagefilm (2009)
8:22
DVB-Imagefilm (2009)Die gelben Busse und Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG) gehören zu Dresden wie der Zwinger oder die Frauenkirche. Wir stehen nicht früh auf, um reich zu werden; das wäre uns nicht wert. Wir sind nicht freundlich zu unseren Kunden, um ihnen Sand in die Augen zu streuen. Wir sind keine Schauspieler. Wir haben nicht die neueste Technik gekauft, um sie zu beeindrucken. Das wäre zu teuer. Wir wollen Dresden sicher, pünktlich und komfortabel bewegen – nicht mehr und nicht weniger. Immer mehr Fahrgäste nutzen unsere Dienste, ob Dresdner oder Besucher unserer Stadt. Über 800 Jahre Dresdner Geschichte – und wir sind mittendrin. Wir schreiben vielleicht keine Geschichte, aber wir präsentieren sie – ihre Gebäude, Museen und Ausstellungen. In Dresden dreht sich alles um Kunst und Kultur. Das gilt auch für die Menschen im Dresdner Umland, und nicht zu vergessen den guten Meisner Wein. Wir versetzen sogar Berge – oder besser gesagt, bringen sie Ihnen näher – das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz. Wir investieren und bauen, aber nicht, um Autofahrer zu nerven – das wäre uns zu anstrengend. Wir verbessern Schienennetz und Straßen, damit alle profitieren. Und wir haben die Spezialisten – Ingenieure, Industriedesigner, Konstruktionsmechaniker, Energieelektroniker, Maler, Gleisbauer, Lokführer und Servicekräfte. Genauer gesagt: 1.691 Mitarbeiter aller Fachrichtungen. Denn nur so bewegt sich bei uns etwas. Gemeinsam sind wir stark und wissen: Qualität, Mitdenken, Beharrlichkeit und Humor sind unsere Geheimnisse. Innovation ist wichtig, aber wir laufen nicht jedem Trend hinterher. Ein Ticket auf dem Handy ist eine gute Idee, die wir bereits umgesetzt haben. Bewährtes bleibt natürlich bestehen. Persönlicher Service vor Ort, komfortabler Einstieg mit Niederflurtechnik, Geothermie, Haltestellen oder Fahrgastinfos über Monitore – das ist für unsere Fahrgäste. Das bedeutet: keine Mühe, kein Stress und jede Menge zu sehen. Doch wir wissen auch: Zukunft hat Vergangenheit und pflegen unsere Traditionen. Über 110 Jahre Seilbahnen – wir schätzen, was unsere Vorfahren gebaut haben, denn sie haben den Weg in eine neue Ära geebnet. Die Dresdner Schwebebahn ist denkmalwürdige Technik und unser Stolz. Wir schwimmen auch – das ist für eine Stadt am Fluss ganz normal. Menschen zu bewegen und Industriegeschichte zu bewahren, ist es wert, sich darauf zu freuen, sie zu entdecken und zu schützen. Das sehen wir als Auftrag und Verpflichtung. Unsere Straßenbahnen nutzen Bremsenergie, sparen Strom und schonen die Umwelt. Auch wer mit dem Bus fährt, ist aktiver Klimaschützer. Die 1-Liter-Autos mit Fahrer gibt es nur bei uns. Natürlich verbrauchen auch wir Kraftstoff und Energie, aber wir tüfteln, forschen und entwickeln. Wir leben in einer Wissenschaftsstadt – 760 Unternehmen arbeiten an Zukunftsvisionen. Mit unserem Firmenticket leisten wir einen kleinen Beitrag. Aber wir experimentieren auch selbst. Der Hybridbus kann zwar nicht fliegen, fährt aber teilweise elektrisch und schont so das Klima. Unsere Kinder werden es uns danken. Unser einziger blauer Zug – der Güterverkehr auf der Schiene – ist keine neue Erfindung, aber effizient. Für Volkswagen ein lukratives Geschäft. Ein Zug ersetzt mindestens drei Lkw. Für uns ein umweltfreundliches, preisgekröntes Pilotprojekt. Dunkelheit macht uns keine Sorgen – das ist keine Option. Wir machen die Nacht zum Tag und sind 24 Stunden am Tag im Einsatz. Koordiniert von einer der modernsten Leitstellen Deutschlands. Ob Theater, Restaurant oder Diskothek – mit uns kommen Sie sicher nach Hause – auch bei Verspätung. Wir bewegen Dresden rund um die Uhr.Von YourDVB - .
Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2002 auf Postplatz (2007)Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2002 auf Postplatz (2007)Von Paul Meißner.
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Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2005 auf Postplatz (2007)Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2005 auf Postplatz (2007)Von Paul Meißner.
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Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2005 am Volkswagenwerke Logistik-zentrum (2002)Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2005 am Volkswagenwerke Logistik-zentrum (2002)Von Henrik Boye.
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Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2005nah Volkswagenwerke Logistik-zentrum (2002)Dresden CarGoTram mit Motorgüterwagen 2005nah Volkswagenwerke Logistik-zentrum (2002)Von Henrik Boye.
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