Fotos von Bahnwelten aus Naumburg (Saale)
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![[Doku] Straßenbahn Naumburg (2018)](/foto/l/doku-strassenbahn-naumburg-2018.webp)
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[Doku] Straßenbahn Naumburg (2018)Die Straßenbahn in Naumburg ist die kleinste Betriebene Straßenbahnstrecke in ganz Deutschland. Auf ihm gibt es eine regelmäßig verkehrende Linie mit 2,9 km länge. Eingesetzt werden Ausschließlich historische Fahrzeuge. Die Strecke, Fahrzeuge und die Geschichte des Netzes bringe ich euch in dieser Dokumentation näher.
Naumburg verfügt über die kleinste regelmäßig betriebene Straßenbahnlinie Deutschlands. Mit einer Länge von 2,9 Kilometern umfasst sie die gesamte Strecke, die nur eine Straßenbahnlinie – die Linie 4 – umfasst, die den Hauptbahnhof mit dem Salztor verbindet. Das Besondere am Naumburger Straßenbahnnetz ist, dass es trotz seiner geringen Länge auch historische Fahrzeuge einsetzt. In dieser Präsentation möchte ich Ihnen diese Strecke, die Fahrzeuge und die Geschichte der Naumburger Straßenbahn vorstellen. Viel Spaß! Hamburg ist eine Stadt mit 33.000 Einwohnern im Landkreis Boden in Sachsen-Anhalt. Die Stadt ist berühmt für ihre gut erhaltene Altstadt und ihren Dom.
Der Dom St. Peter und Paul gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sein Turm aus dem 13. Jahrhundert steht noch heute und ist von überall in der Stadt sichtbar. Auch die Naumburger Altstadt rund um den Naumburger Dom mit ihren vielen historischen Gebäuden ist einen Besuch wert. In der Altstadt befindet sich der Naumburger Marktplatz mit dem Ende des 15. Jahrhunderts erbauten Naumburger Rathaus. Nach einem Brand im Jahr 1517 wurde er bis 1528 wiederaufgebaut und mehrfach umgebaut. Direkt daneben steht die Stadtkirche St. Wenzel, deren Turm mit 72 Metern der höchste der Stadt ist. Zahlreiche historische Gebäude säumen den Marktplatz. Historisch verlief eine Straßenbahnlinie über den Naumburger Marktplatz, wie hier zu sehen. Diese Gleise waren Teil der ersten Straßenbahnlinie der Stadt, die am 15. September 1893 ihren Betrieb aufnahm und den Hauptbahnhof mit dem weit entfernten Stadtzentrum verband. Ursprünglich als Dampfstraßenbahn konzipiert, gab es schon früh Überlegungen, sie auf elektrischen Antrieb umzustellen. Die Elektrifizierung erfolgte erst im Mai 1906, sodass Dampfstraßenbahnen nach 14 Jahren der Vergangenheit angehörten. Gleichzeitig wurde eine Verlängerung vom Wenzel Store zum Salztor in Auftrag gegeben, und die elektrische Straßenbahn wurde am 2. Januar 1907 offiziell eröffnet.
Im Laufe der Jahre gab es Diskussionen über Streckenerweiterungen, darunter 1914 eine geplante Verlängerung ins benachbarte Bad Kösen. Anfang der 1920er Jahre stand der Betrieb aufgrund des Ersten Weltkriegs und der hohen Inflation vor Herausforderungen, die den Betrieb einschränkten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb nach Bombenangriffen erneut erschwert. 1990 wurde die Linie Naumburger Straße außer Betrieb gesetzt, und nach der Wiedervereinigung stand die Straßenbahn kurz vor der Schließung. Die Stadt benötigte ein Budget von zwölf Millionen Mark, um die Gleise wiederherzustellen und den Betrieb aufrechtzuerhalten, was ihre Mittel überstieg. Bürger gründeten eine Freiwilligengruppe, um zu helfen. 1994 wurde das Straßenbahnnetz umfassend umgebaut, sodass das heutige System entstand. Im Laufe der Zeit wurden neue Gleisabschnitte hinzugefügt. Erst letztes Jahr wurde ein 90 Meter langer Abschnitt vor dem Hauptbahnhof verlegt, um die Umsteigemöglichkeiten zu verbessern.
Die gesamte Strecke ist 2,9 Kilometer lang und umfasst neun Haltestellen. Hauptbahnhof und Theaterplatz verfügen jeweils über zweigleisige Abstellgleise. Kommen wir nun zu den Fahrzeugen der Naumburger Straßenbahn. Die typischen Dienstwagen sind Wagen des Typs T 57, die zwischen 1957 und 1961 vom VfB Waggonbau Gotha gebaut wurden. Jeder Triebwagen ist etwa 10,9 Meter lang, etwa elf Meter lang und 2,2 Meter breit. Leer wiegen sie rund 13 Tonnen und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h. Im Inneren bieten sie 65 Stehplätze und 22 Ledersitze für Komfort. Neben dem täglichen Betrieb werden historische Fahrzeuge wie der Linden-Triebwagen Nummer 17 oder der Lowa-Triebwagen für besondere Anlässe und Fahrten eingesetzt, beispielsweise am 29. Wir wenden uns nun der Naumburger Straßenbahnlinie selbst zu und schauen sie uns genauer an. Dabei konzentrieren wir uns auf die neue Endstation Salz. Die im Dezember 2017 eröffnete Verlängerung zwischen Salz und Vogelwiese ist 400 Meter lang. Ihren Namen verdankt die Haltestelle dem 50 Meter entfernten Salztor, einem ehemaligen Stadttor zur Lauenburger Altstadt. Heute dient es als Veranstaltungsort und Bibliothek. Das Gebäude, das 1834–1835 als Ersatz für das Salztor errichtet wurde, ist im neoklassizistischen Stil gehalten.
Unsere Straßenbahn setzt sich in Bewegung. Sie fährt von der Haltestelle Salz Tor ab, wo ein verglaster Unterstand zu sehen ist. Der Hersteller existiert noch nicht lange. Wir fahren nun parallel zur alten Stadtmauer, größtenteils über den neu angelegten Rasen. Weiter geht es in Richtung Haltestelle Vogelwiese, die lange Jahre die Endstation der Straßenbahnlinie war. An der Straßenbahn sind wir schon vorbeigekommen. Diese Skulptur befindet sich an einem weiteren Eingang zur Innenstadt. In der Nähe der Haltestelle befinden sich die Nietzsche-Skulptur und die Vogelwiese, ein großer Parkplatz, der auch für Veranstaltungen genutzt wird. Hier findet unter anderem das Naumburger Kirschfest statt. Der Bahnsteig liegt auf der rechten Gleisseite, und von dieser Haltestelle aus fahren wir an den roten Waggons, die in unsere Richtung fahren, einmal um die Kurve. Weiter geht es entlang der Stadtmauer, parallel zur B 180. Auf der anderen Straßenseite wollen wir uns noch das Cineplex-Kino ansehen. Naumburg ist nun zu sehen, wenn die Straßenbahn das zweigleisige Abstellgleis am Theaterplatz auf der in Fahrtrichtung liegenden Haltestellenseite erreicht.
Jede Haltestelle verfügt über einen überdachten Wartebereich mit Sitzgelegenheiten; auf der Fahrerseite in Richtung Salz Tor gibt es keinen Unterstand. Die Haltestelle Theaterplatz auf der Straßenbahnseite ist großzügig angelegt und verfügt über mehrere Grünflächen und Sitzblöcke aus Beton. Hier das Schulgebäude: Auch das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, untergebracht in einem Gründerzeitgebäude, befindet sich in der Nähe. Der östliche Eingang zur Innenstadt befindet sich gegenüber dem inzwischen geschlossenen Alten Theater, genannt Reichskrone, das seit vielen Jahren verschlossen ist. Weiter geht es durch einen baumgesäumten Abschnitt mit grasbewachsenen Wegen. Die nächste Haltestelle, nach einer weiteren Kurve, heißt Marientor. Das Marientor ist eines der fünf ehemaligen Stadttore der alten Befestigungsanlage, erbaut 1446. Ende der 1990er Jahre wurde das Stadttor umfassend saniert.
Direkt neben der Straßenbahnhaltestelle befindet sich ein Kreisverkehr namens Heinrich-von-Stephan-Platz. Dahinter liegt das Naumburger Postbank Center. Wir verlassen nun die Halle, überqueren den Marienplatz und gleich darauf, auf der gegenüberliegenden Seite des Ostrings, kommt der Naumburger Straßenbahndepot in Sicht. Gleisübergänge werden überquert, auf unsere Strecke abgezweigt oder von ihr getrennt, und nach wenigen Metern erreichen wir die Haltestelle Poststraße. Die Entfernung von der Poststraße zum Marientor ist die kürzeste im gesamten Naumburger Straßenbahnnetz. Abstand halten! Der Straßenbahndepot dient als Unterstand für die Fahrzeuge und als Werkstatt. Er verfügt über zwei Gleise in der Halle und zwei Außengleise im Eingangsbereich. Die Gleise im Gebäudeinneren ermöglichen den Zugang für Inspektionen und Reparaturen der Betriebsmittel der Straßenbahn. Der Depotbetrieb ist an bestimmten Tagen im Jahr für Besichtigungen geöffnet, es finden regelmäßig Führungen statt. Direkt neben dem Depot befindet sich der charmante Backsteinbau der Marienschule, die zur Domschule von Augenblick gehört. Wir fahren ein kurzes Stück parallel zu einem Parkplatz, überqueren dann die Gartenstraße, fahren noch ein Stück parallel zum Stadtpark weiter und biegen dann noch einmal von der Poststraße in die Franz-Twickler-Straße ein.Von Bahnwelten - .