STRAßENBAHNREISEN

Doku Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha - Teil 1 (2020)

YouTube Name: Regionalzugverband.
Datum: .
Stadt: Gotha (Deutschland).

Das Video zeigt

Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha
In Betrieb

4Gotha Regionallinie 4 Thüringerwaldbahn: Hauptbahnhof - Tabarz
In Betrieb

Markiert Bad Tabarz.

Gotha Gelenkwagen 303, Fabrik Kiepe/Talbot, Type KT4D-MOD 8 Gotha, markiert Gotha Hbf.

6Gotha Regionallinie 6: Waltershausen Gleisdreieck - Waltershausen Bahnhof (ex 4 Thüringerwaldbahn)
In Betrieb

Gotha Gelenkwagen 316, Fabrik Tatra, Type KT4D, Länge 18.20 m, Gewicht 22.0 t, Motorleistung 160 kW, markiert Gleisdreieck.

1Gotha Straßenbahnlinie 1: Hauptbahnhof - Kreiskrankenhaus
In Betrieb

Gotha Gelenkwagen 303, Fabrik Tatra, Type KT4D, Länge 18.20 m, Gewicht 22.0 t, Motorleistung 160 kW, in Richtung auf Kreiskrankenhaus.

Gotha Gelenkwagen 307 (ex Erfurt Gelenkwagen 538), Fabrik Kiepe/Talbot, Type KT4D-MOD 8 Gotha, in Richtung auf Hauptbahnhof.

2Gotha Straßenbahnlinie 2: Hauptbahnhof - Ostbahnhof
In Betrieb

Gotha Museumswagen 39 (ex Gotha Triebwagen 39), Fabrik VEB Waggonbau Gotha, Type ET 55 ZR, markiert S Sonderfahrt.

Beschreibung

Eine hervorragende Dokumentation über die Gothaer Straßenbahn und die Thüringer Waldbahn. Die Dokumentation war sehr gut strukturiert, ansprechend und informativ, zumal die Gothaer Straßenbahn sowohl vom Fahrbetrieb als auch von den Strecken her spannend ist. Auch die Qualität der Dokumentation war hervorragend. Daumen hoch, bleibt gesund und LG Beni.

Die Straßenbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel in Thüringens fünftgrößter Stadt und verbindet sie über die Thüringer Waldbahn mit dem Thüringer Wald. In dieser Dokumentation erfahren Sie mehr über das Streckennetz und seine über 100-jährige Geschichte. Wir wünschen Ihnen viel Spaß. Bereits im Jahr 1800 gab es Überlegungen, eine Pferdebahn zu errichten. Diese Pläne fanden jedoch keine Unterstützung, sodass der Stadtrat erst 1893 beschloss, eine elektrische Straßenbahn zu bauen. Die Strecke führt vom Hauptbahnhof zur Wahl – der heutigen Straße. Die Gothaer Straßenbahn ist 127 Kilometer lang und von Anfang an elektrisch. Nach dem Verkauf der Straßenbahn an die Index ITC AG im Jahr 1897, die heute zu RWE gehört, gab es umfangreiche Pläne, das Streckennetz zu einer Eisenbahnlinie über Landstraßen auszubauen. Von den sechs in Betracht gezogenen Strecken wurde letztendlich nur die heutige Linie 4 gebaut. Bad Tölz wurde 1812 erschlossen. Der Betriebshof an der Waltershäuser Straße wurde eröffnet und ist noch heute in Betrieb. Zwei Jahre später begann der Bau der Strecke über Waltershausen nach Tabarz. Aufgrund des Ersten Weltkriegs und seiner Folgen ruhten die Bauarbeiten jedoch zwischen 1915 und 1928 und wurden erst 1929 fertiggestellt.

Ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg wurde der Verkehr zwischen 9:45 und 9:47 Uhr geregelt, dann verstaatlicht und den kommunalen Betrieben unterstellt. 1954 erhielt die Straßenbahn neue Fahrzeuge von der Gothaer Waggonfabrik, dem einzigen Straßenbahnhersteller der DDR. Daher ist dieser Güterwagen bis heute vielen ein Begriff. 1971 wurde die Innenstadtlinie in Waltershausen eröffnet. Nachdem die Gothaer Straßenbahnproduktion 1967 zugunsten des Imports von Tatra-Straßenbahnen aus der Tschechoslowakei eingestellt wurde, erhielt Gotha seinen ersten KTV-Triebwagen, der eine Kriegsbeute war. Einige davon waren 1981 noch im Einsatz. Interessanterweise fand zwischen 1982 und 1988 Güterverkehr auf den Überlandstrecken statt. Nach der Wiedervereinigung wurde das staatliche Unternehmen in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, die von den Gemeinden entlang der Strecke betrieben wurde. Um den Fuhrpark zu modernisieren, wurden in den folgenden Jahren gebrauchte Züge eingesetzt. Die sechs Züge aus Mannheim wurden in den 1990er Jahren eingeführt und die Strecken schrittweise modernisiert. Gleichzeitig war es notwendig, die Anbindung der Stadt zu verbessern. Daher wurden 62 sechsachsige Bogestra-Züge für die Linie 1 vom Hauptbahnhof nach Sunthausen angeschafft. Dies ermöglichte auch direktes Wenden am Gleisdreieck in Waltershausen. Bis auf ein Exemplar sind diese Fahrzeuge heute jedoch nicht mehr im Einsatz. Im Jahr 2002 wurde die Linie 1 ab 2000 bis zur neuen Endstation am Klinikum verlängert – die erste und letzte Erweiterung dieser Strecke.

Fahrzeugtechnisch umfasst der Fuhrpark drei erhaltene Originaleinheiten: Wagen 3, 4 und 6. Zusätzlich wurden Anfang der 2000er Jahre die Wagen 3, 107, 117 und 319 vom Kohlekraftwerk Herforder Straße übernommen. Die Wagen 207, 308 und Traut 11 verfügen noch über Gaspedalsteuerungen. Auch die Fahrzeuge vom Typ Tett 1617 verfügen über Gaspedalsteuerungen an beiden Seitentüren, da sie auf der Linie 6 eingesetzt werden, die an den Kinos am Gleisdreieck endet.

2012 wurden die ersten Niederflurfahrzeuge, Bottas 4 g/t Achten, aus Mannheim übernommen. Drei davon sind noch heute im Einsatz und stellen die einzigen Niederflureinheiten im Fuhrpark dar. Als Ersatz für die direkt nach Quote gelieferten Tatra wurden 2009/10 zudem sechs B4-Modelle aus dem Basler Straßenbahnnetz eingesetzt, die bis heute im Einsatz sind. Neben den geplanten Fahrzeugen markieren einige erhaltene historische Straßenbahnlinien den Beginn der fortlaufenden Geschichte dieses Netzes. So verkehrt beispielsweise die Linie 71 RB 20 im Zweistundentakt von Dresden über Leipzig, Frankfurt nach Wiesbaden mit den 2007 notierten Haltestellen.

Betrachten wir nun die Linie 2, die bis zur Roten Straße führt und bis dahin die gleiche Strecke wie die Linien 1 und 4 nutzt. Sie verkehrt montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr alle 20 Minuten, danach bis 22 Uhr, und fährt am Wochenende ganztägig etwa alle 30 Minuten. Die Fahrzeit für die drei Kilometer lange Strecke beträgt etwa 12 Minuten. Kurz nach Verlassen des Hauptbahnhofs passiert sie die Bahnhofstraße bis zur gleichen Haltestelle. Westlich davon erstreckt sich der über 500 Jahre alte, 37 Hektar große Cutter Castle Park, der zur nächsten Station, der Orangerie, führt. Das Wahrzeichen, das dem Hotel seinen Namen gibt, wurde 1700 erbaut und soll künftig das Deutsche Orangeriemuseum beherbergen. Hier befindet sich auch das im 17. Jahrhundert erbaute Schloss Friedenstein, das als Tor zur Innenstadt dient.

Haltestellen

HauptbahnhofTabarzHuttenstraßeOrangerieBahnhofstraßeFriedrichrodaWaltershausen GleisdreieckWaltershausen BahnhofKreiskrankenhausOstbahnhofHersdorfplatz.

Doku Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha - Teil 1 (2020)
12:36

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