Archivfoto: Mühlhausen/Thüringen Unterstadtlinie mit Triebwagen 53 auf Wanfrieder Straße (1959) Standort: Wanfrieder Straße . Archiv: Henrik Boye . Archiv: Klaus Reichenbach . Herausgeber: 90 Jahre Stadtverkehr . Datum: 1959 . Stadt: Mühlhausen/Thüringen (Deutschland).
Das Bild zeigt Mühlhausen Stadtverkehr Eingestellt Mühlhausen/Thüringen Unterstadtlinie: Bahnhof - Weißes Haus (Zum Wald) Eingestellt Mühlhausen/Thüringen Triebwagen 53 (ex Erfurt Triebwagen 32), Serie 32-38, markiert Zum Wald, mit Werbung für 'Blikblank'.
Weiterlesen Weniger lesen Beschreibung 90 Jahre Stadtwerkehr Mühlhausen, Thomas-Müntzer-Stadt
Triebwagen 53 (Serie53-56: Baujahr 1899 - 1939 ex Erfurt Triebwagen 32, 37 und 38) in der Wanfrieder Straße
Foto Reichenboch, Plauen
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Fotos der Mühlhausen/Thüringen Unterstadtlinie: Bahnhof - Weißes Haus (Zum Wald) 1:08:32
Die Geschichte der Mühlhäuser Straßenbahn (2014) Hier wird die Geschichte der Mühlhäuser Straßenbahn nicht nur wie bisher dargestellt, sondern von der Planungsphase (um 1875) bis heute erzählt. Bekannte Bilder werden ebenso gezeigt wie neue (alte) Aufnahmen, die letzten Fahrten und Fotos des Vorgängertriebwagens (Rekonstruktion) der Mühlhäuser Straßenbahn sowie das „Vermächtnis“, das die Bimmelguste in der Mühlhäuser Straßenbahn hinterlassen hat. Da ich in der letzten Fassung etwa 6 Minuten Filmmaterial „vergessen“ hatte, folgt hier die finale Fassung.
Die Geschichte der Mühlhäuser Straßenbahn begann Mitte 1822. Erste Pläne zum Bau einer elektrischen Straßenbahn gingen auf private Initiativen zurück. Im Juli 1892 erregte das Projekt des Oberpostassistenten und Stadtrats Theodor Wiesental Aufsehen. Die erste Pferdebahn nahm 1878 den Betrieb auf; Konkrete Pläne für eine Gas- oder Elektrostraßenbahn stammen aus dem Jahr 1896. Der Konzessionsvertrag für den Bau und Betrieb einer elektrischen Straßenbahn und eines Kraftwerks wurde im Juli und August 1897 unterzeichnet und ebnete den Weg für den Bau der Straßenbahn in Mülhausen. Sie war 70 Jahre, 6 Monate und 7 Tage in Betrieb. Anhand vieler alter Fotos möchte ich die Geschichte der Mülhausener Straßenbahn erzählen, zeigen, was 2014 noch existiert, und an ihre reiche Geschichte erinnern – der Streckenplan in Pink zeigt das alte Netz. Die langlebigste Unterstadtlinie verlief von 1898 bis 1969 über die Augustastraße, heute August-Bebelstraße. Ihre erste Trasse verband die Erfterstraße mit der Untermark, dann über die Felchdarerstraße und die Wannfriederstraße mit der Aue. Die hellblau markierte Oberstadtbahn war von 1901 bis 1967 in Betrieb. Sie führte vom Bahnhof über die Friedrichstraße (heute KMXstraße), dann Gürmerstraße, Steinweg, Herrenstraße zum Blobach und später über Johannesstraße und Birkenweg (heute MV Allee) zur Aue. Ein dunkelblauer Abschnitt verband von 1903 bis 1967 Teile der Ober- und Unterbahn am Blobach und Bastmarkt. Seit 1898 war dies auch die Zufahrt zum Depot an der Waldstraße vom Bastmarkt aus. Die hellgrün markierte Außenbahn wurde 1899 eröffnet. Sie führte zunächst von der Aue über Kasselerstraße, Haerröder Landstraße, Schwanichallee zur Popröder Quelle, dann über die Waldstraße nach Prinzenhaus und Weißenhaus. An diese Bahn schloss die Unterbahn an, die bis 1969 in Betrieb war. 1911 wurde die gelbe Fafferöder Bahn für den Güterverkehr eröffnet; Von 1913 bis 1965 fuhren hier Fahrgäste, der Güterverkehr nach Fafferode wurde 1968 eingestellt. Der dunkelgrüne Abschnitt zwischen Prinzenweiche und Gerätebau GmbH bestand nur von 1938 bis 1945. Zur Kohleversorgung der Heil- und Pflegeanstalt Fafferode bestand seit 1911 ein Gütergleis vom Bahnhof zum Kohlenlager an der Thomasmünzerstraße. Nach der Einstellung des Güterverkehrs in Fafferode wurde dieses Gleis 1968 stillgelegt. Bevor die visuelle Reise durch die Geschichte der Straßenbahn beginnt, sind einige Abkürzungen notwendig: TW steht für Triebwagen/Motorwagen, ATW für Arbeitswagen, BW für Beiwagen/Waggon und GW für Güterwagen oder Lohre. Der erste Teil des Films behandelt die Jahre 1898 bis 1945. Die Premiere der Straßenbahn war am 20. Dezember 1898 um 11:30 Uhr. Bürgermeister Lenze, Direktor Schulze sowie Beamte der königlichen Regierung, der Postbehörden, des Magistrats und der Polizei besichtigten die Strecke und das Depot in der Wahlstraße und führten dann eine offizielle Probefahrt vom Bastmarkt nach Fafferode durch. Am nächsten Tag, dem 21. Dezember 1898, nahm die Straßenbahn offiziell ihren Betrieb auf, und es wurden Postkarten verteilt, die für die neue Straßenbahn für Mülhausen warben. Der Strom für die Straßenbahn kam vom Bahnhof in der Wahlstraße neben dem Depot – ein Betriebsfoto von 1898 zeigt Direktor Schulz mit einigen Mitarbeitern. Am 24. Januar 1899 wurde die Verlängerung nach Weißes Haus offiziell eröffnet. Bis dahin war die Endstation Popperöder Quelle; ab 1901 diente sie als Endpunkt sowohl der Unter- als auch der Oberstadtlinie. Die frühen Straßenbahnwagen auf dem Bahnhofsplatz waren braun lackiert; Später führte man aus Kostengründen zu einer beigebraunen Farbe. Während des Ersten Weltkriegs wechselte man zu schlichtem Beige, das bis zur Einstellung des Betriebs beibehalten wurde. Zum Fuhrpark gehörten Arbeitsfahrzeuge wie der Schneepflugwagen 12, der nur bis 1918 hauptsächlich zum Räumen der äußeren Gleise im Einsatz war. Später verfügten Standardtriebwagen über abnehmbare Schneepflüge. Postkarten aus dem späten 19. Jahrhundert spielten eine wichtige Rolle bei der Präsentation der Stadtangebote. So fährt TV8 beispielsweise 1899 die von gründerzeitlichen Weiden gesäumte Augustastraße entlang, die heute die August-Bebelstraße ist, neben der immer wieder faszinierenden… Von TP Projekte MHL -
2014 .
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Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2026 .